„Denke nicht in Problemen. Denke in Lösungen.” (J.W. von Goethe)

Mein Menschenbild & AntisektenErklärung

„Ein humanistisches Menschenbild sieht in jedem Menschen eine eigenständige, in sich wertvolle Persönlichkeit und respektiert die Verschiedenartigkeit verschiedener Menschen. Niemals sind zwei Personen gleich, auch nicht zwei mit der gleichen Behinderung oder dem gleichen Krankheitsbild. Jeder Mensch muss ernst genommen werden in seiner ganz eigenen Art und Ausdrucksweise, auch wenn sie uns unverständlich erscheint: Für die betreffende Person hat sie einen Sinn. Ein humanistisches Menschenbild geht davon aus, dass jeder Mensch grundsätzlich auf Selbstaktualisierung und Wachstum angelegt und zu Veränderung und Problemlösung fähig ist. Diese Fähigkeiten können jedoch verschüttet oder beeinträchtigt sein, z.B. durch Entwicklungsstörungen, traumatische Erlebnisse, mangelnde Förderung, Krankheit, Alterungsprozess, Behinderung.“

Marlis Pörtner

In meiner täglichen Arbeit orientiere ich mich am humanistischen Menschenbild

Daraus leitet sich für mich folgende Haltung ab:

  • Die Würde des Menschen ist unantastbar, seine Persönlichkeit und seine Lebensweise müssen respektiert werden.
  • Der Mensch hat die Fähigkeit sich zu bilden und zu entwickeln, er hat das Recht seine Talente, Potentiale und Kompetenzen zu entfalten und zu vervollkommnen.
  • Die schöpferischen Kräfte des Menschen sollen sich entfalten können und wir wollen Ihn in seiner Kreativität unterstützen.
  • Wir wollen dem einzelnen Menschen die Möglichkeit einer fortschreitenden Höherentwicklung für sein Leben und seine Lebensart bieten.

Die zehn Thesen zur Person nach Viktor E. Frankl

Das Menschenbild der Sinntheorie wurde durch Viktor Frankl in zehn Thesen zur Person verdichtet. Die Thesen lauten:

  1. Die Person ist ein Individuum: die Person ist etwas Unteilbares — sie lässt sich nicht weiter unterteilen, nicht aufspalten, und zwar deshalb nicht, weil sie Einheit ist.
  2. Die Person ist nicht nur in-dividuum, sondern auch in-summabile; d. h. sie ist nicht nur unteilbar, sondern auch nicht verschmelzbar, und dies ist sie deswegen, weil sie nicht nur Einheit, sondern auch Ganzheit ist.
  3. Jede einzelne Person ist ein absolutes Novum. Mit jedem Menschen, der zur Welt kommt, wird ein absolutes Novum ins Sein gesetzt, zur Wirklichkeit gebracht.
  4. Die Person ist geistig. Und so steht die geistige Person in Gegen­satz zum psychophysischen Organismus.
  5. Die Person ist existentiell und nicht faktisch. Der Mensch, als Person, ist kein faktisches, sondern ein fakultatives Wesen; er existiert als je seine eigene Möglichkeit, für oder gegen die er sich entscheiden kann.
  6. Die Person ist ichhaft, also nicht eshaft [im Sinne triebhaft]: sie steht nicht unter dem Diktat des Es.
  7. Die Person ist nicht nur Einheit und Ganzheit, sondern die Person stiftet auch Einheit und Ganz­heit: sie stiftet die leiblich-seelisch-geistige Einheit und Ganzheit, die das Wesen ‚Mensch‘ dar­stellt.
  8. Die Person ist dynamisch. Eben dadurch, dass sie sich vom Psychophysikum zu distanzieren und abzuwenden vermag, tritt das Geistige überhaupt erst in Erscheinung. Da sie dynamisch ist, dürfen wir die geistige Person nicht als Gegenstand betrachten, und darum können wir sie auch nicht als Substanz – zumindest nicht als Substanz im herkömmlichen Sinne – qualifizieren.
  9. Das Tier ist schon deshalb keine Person, weil es sich nicht über sich selbst stellen, sich gegenüber­zustellen imstande ist. Darum hat das Tier auch nicht das Korrelat zur Person, hat es auch keine Welt, sondern nur Umwelt.
  10. Die Person begreift sich selbst nicht anders denn von der Transzendenz her. Er ist auch nur Mensch in dem Maße, als er sich von der Transzendenz her versteht, — er ist auch nur Person in dem Maße, als er von ihr her personiert wird: durchtönt und durchklun­gen vom Anruf der Transzendenz. Diesen Anruf der Transzendenz hört er ab im Gewissen.

Antisekten-Erklärung

Ich, Jürgen Umlauf, bestätige hiermit ausdrücklich folgendes:

Ich versichere hiermit ausdrücklich kein aktives oder passives Mitglied irgend einer Sekte zu sein oder sektenähnlichen Gemeinschaften anzugehören oder jemals angehört zu haben. Außerdem distanziere ich mich von allen totalitären Vereinen, denen ich ebenfalls nie angehört habe oder angehören wollte.

Des weiteren versichere ich:

+ kein aktives oder passives Mitglied von Scientology oder Anhänger oder Sympathisant dieser Organisation zu sein oder sein zu wollen;

+ keiner Tarnorganisation von Scientology oder ähnlichen Organisationen/sektenähnlicher Glaubensgemeinschaften anzugehören und/oder auch nicht deren Gedankengut zu verbreiten;

+ nicht nach der Technologie von L. Ron Hubbard zu arbeiten, gearbeitet zu haben oder arbeiten zu wollen, oder geschult worden zu sein, geschult zu werden, oder geschult werden zu wollen;

+ sektiererische Praktiken jeglicher Art abzulehnen und sich ausdrücklich davon zu distanzieren;

 

Der Mensch hat die Freiheit zum Sosein und die Freiheit zum anders werden.

Viktor E. Frankl